Über mich

Benjamin Jürgens, Jahrgang 1978

Personzentrierter Psychotherapeut

Schon in meiner späten Schulzeit, an der Freien Waldorfschule Graz, begann mich die Arbeit mit Menschen, damals vor allem die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, zu interessieren. Ich leitete in dieser Zeit Sportkletterkurse für den Österreichischen Alpenverein Graz. So kristallisierte es sich für mich heraus, dass ich  Pädagogik studieren werde.

Während meines Studiums der Erziehungs-und Bildungswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz, gehörte das Schauspielen und Klettern zu meinen Leidenschaften. Durch diese Tätigkeiten wurde mir erstmals ein tiefer Einblick in mein eigenes Geworden Sein zuteil. Ich lernte dadurch viele Menschen kennen, kletterte in beeindruckenden Felswänden in ganz Europa und spielte an so manchen Orten in der Steiermark Theater. Mein Studium schloss ich mit meiner Diplomarbeit, mit dem Titel, „Der Weg nach oben“- Klettern als emanzipatorische Bildung des Subjekts, ab. Sie beleuchtet das persönlichkeitsbildende Potential des Kletterns.

Nachdem ich viele Jahre als Pädagoge im sozialpsychiatrischen Bereich gearbeitet hatte, entschloss ich mich, die Ausbildung zum Psychotherapeuten zu machen und begleite heute Menschen in psychischen Krisen und herausfordernden Lebenssituationen in freier Praxis. Ich fand und finde es sehr bereichernd, meinen persönlichen Zugang zum Menschen, durch die Haltung der personzentrierten Psychotherapie, zu erweitern. So kann ich sagen, dass ich hier meine Heimat, bezüglich dessen, was ich als wichtig und wertvoll in der menschlichen Begegnung sehe, gefunden habe. Der personzentrierte Ansatz bietet eine großartige Möglichkeit sich als Mensch zu entfalten bzw. zu Heilung zu gelangen. 

Vor allem sehe ich die therapeutische Präsenz (Begegnung im Hier und Jetzt) als sehr bedeutsam an. Die Wichtigkeit gegenwärtig zu sein, verstand ich das erste Mal durch das Klettern und Bouldern, sowie später durch die Achtsamkeitsmeditation. Meine Ausbildung in personzentrierter Psychotherapie schloss ich mit einer Arbeit über die Parallelen zwischen Meditation und heilsamen Momenten in der Therapie, ab. 

Durch den großen Erfahrungsschatz meiner Ausbildner Mag. Gerhard Lukits und Dr. Verena Berger-Kolb, sowie meines Lehrtherapeuten Kuno Klein und meiner Lehrsupervisorin Dr. Hiltrud Gruber, entwickelte ich meine ganz eigene Art therapeutisch zu arbeiten. Seit 2019 bin ich als Psychotherapeut in freier Praxis tätig.

Ich bin verheiratet und lebe mit meiner Frau und meinen beiden Stieftöchtern in meiner Wahlheimat St. Radegund bei Graz. Ich habe meine Praxis im Zentrum von Graz und in Sankt Radegund.

„Im Du erkenne ich mich selbst“

Martin Buber

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