Wann macht Psychotherapie Sinn?


Die Frage wann Psychotherapie Sinn macht ist relativ einfach beantwortet. Psychotherapie macht immer dann einen Sinn wenn seelische oder körperliche Leidenszustände vorhanden sind, die von Seiten eines Arztes nicht ausreichend behandelt werden können.


Oft kann Psychotherapie auch eine Ergänzung zu einer ärztlichen Behandlung sein und den Heilungsprozess beschleunigen.


In der Psychotherapie wird Krankheit als ein Zeichen eines, noch nicht aufgearbeiteten, Lebensthemas gesehen. In der Therapie ist Raum, sich diesem Thema schrittweise zu nähern und Heilung zu ermöglichen.

Einheit (50 min): 120€




Meine derzeitigen Arbeitsschwerpunkte liegen in folgenden Bereichen:







„Ich wollte ja nichts als das zu leben versuchen, was von selber aus mir heraus wollte. Warum war das so schwer?“

Hermann Hesse

Depression

Sie tun sich schwer in der Früh aufzustehen, leiden unter gedrückter Stimmung, Sie fühlen sich antriebslos, das Leben macht keinen Sinn für Sie, Schuldgefühle plagen Sie, Sie haben ein geringes Selbstwertgefühl, Sie haben wenig bis keine Freude am Leben, Sie haben eventuell Suizidgedanken, Ihr Schlaf ist sehr schlecht, Sie trinken vermehrt Alkohol, nehmen Drogen oder Medikamente. Dieser Zustand hält seit mehr als 6 Monaten schon an. Sie haben bemerkt, dass Sie allein wahrscheinlich nicht mehr aus dieser Situation herauskommen werden und wollen professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Aufarbeiten von psychotischem Erleben

Sie haben wiederholt psychotische Episoden erlebt (mögliche Diagnosen könnten beispielsweise Schizophrenie, schizoaffektive Störung oder Depression mit psychotischen Episoden sein), was bedeutet, dass Sie möglicherweise Stimmen gehört, visuelle, akustische oder andere Wahnvorstellungen und Ideen hatten oder Handlungen setzten, die andere Menschen nicht nachvollziehen konnten. Sie waren vielleicht wiederholt in einer psychiatrischen Klinik und nehmen nun antipsychotische Medikamente ein. Sie möchten ein lustvolleres und zufriedenstellenderes Leben führen. Sie denken, dass, wenn Sie Ihre Lebensgeschichte besser verstehen und belastende Themen und Muster aufarbeiten, Sie eventuell auch ihre Medikamente reduzieren und Ihr Leben dadurch in größerem Umfang genießen könnten. Psychotherapie könnte Sie diesem Ziel näher bringen.

Angstzustände/Panik

Sie haben seit einiger Zeit wiederkehrende Angstzustände (mögliche Diagnosen sind: Generalisierte Angststörung und Panikstörung). Es könnte sein, dass Sie Angst davor haben, unter Menschen zu gehen oder in bestimmten Situationen plötzlich panisch werden, Aufzüge vermeiden oder nicht mehr aus dem Haus gehen wollen. Die Angst äußert sich durch Symptome wie Herzrasen, das Gefühl sofort sterben zu müssen, Schweißausbrüche, beklemmende Gefühle oder Zittern und Sie fühlen sich durch diese Reaktionen beschämt. Möglicherweise leiden Sie auch schon länger unter depressiven Verstimmungen, Schwindelgefühlen oder hatten eventuell auch schon einmal einen Bandscheibenvorfall.

Somatoforme Störungen

Sie erleben körperliche Beschwerden wie Rücken-, Bauch-, Gelenks-, Kopf-, Schwindel-, Verdauungs- und Atembeschwerden, für die keine physischen Ursachen gefunden wurden. Sie haben verschiedene Fachärzte konsultiert, die jedoch nicht helfen konnten. Möglicherweise hat Ihre Krankheit eine psychische Ursache und es wird empfohlen, einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Die Beschwerden bereiten Ihnen seit mindestens sechs Monaten erhebliche Schmerzen, Sorgen und Schwierigkeiten im Alltag.

Psychosomatische Beschwerden

Sie sind ständig erschöpft und müde, leiden z.B. unter Verdauungsproblemen, chronischen Schmerzen, verschiedensten Herzbeschwerden oder Tinnitus. Sie leiden vielleicht an einer chronischen Schmerzstörung, einer Essstörung oder haben Schwierigkeiten beim Sex. Sie sind oder waren mit starken seelischen Belastungen konfrontiert, hatten eine Lebenskrise, standen oder stehen unter Stress. Sie machten eine traumatische Erfahrung.

Anpassungsstörungen

Sie haben gerade ein einschneidendes, belastendes Ereignis in Ihrem Leben erlebt – möglicherweise einen Todesfall oder eine Krankheit, die Geburt eines Kindes, einen Berufswechsel, Arbeitslosigkeit, den Ruhestand, finanzielle Schwierigkeiten oder einen Umzug. Ihnen ist aufgefallen, dass Sie mit all diesen Veränderungen nicht gut zurechtkommen. Sie haben Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen und haben bemerkt, dass sich Ihr Gemütszustand negativ verändert hat oder sich immer noch verändert. Sie leiden unter Ängsten oder depressiven Verstimmungen.

Beziehungsprobleme

Sie befinden sich in einer Paarbeziehung oder in einer alternativen Beziehungsform. Die ursprünglichen Gefühle für den oder die PartnerIn bzw. die PartnerInnen scheinen zunehmend zu erlöschen und Sie überlegen, sich von ihm, ihr oder ihnen zu lösen. Sie bemerken dass die gewählte Beziehungsform immer unbefriedigender wird oder Sie haben gerade einen Seitensprung hinter sich bzw. eine Affäre mit einem anderen Mann oder einer anderen Frau. Sie streiten sich ständig und bezweifeln die Sinnhaftigkeit der Beziehung. Da Sie die Situation gut abwägen wollen, wollen Sie die Angelegenheit mit einer psychotherapeutisch geschulten Person besprechen, um nicht leichtfertig die Beziehung zu beenden. Sie können sich vorstellen, dass die Probleme in Ihrer Beziehung auch mit Ihnen selbst etwas zu tun haben könnten und wollen etwaige Themen in einer Psychotherapie aufarbeiten.

Ausstieg aus dem Leistungssport

Sie üben oder übten einen Sport professionell oder zumindest mit sehr professionellen Ansprüchen aus und bemerken, dass sich in Ihrem Leben alles um die Ausübung ihres Sportes dreht und Sie beginnen darüber nachzudenken, ob das alles ist oder ob nicht einer Reduktion des zeitlichen Umfangs und der Intensität der Sportausübung angezeigt wäre um auch noch andere Bereiche ihres Lebens, wie z. B. Ihre Beziehung, Ihre Ausbildung, Ihr Beruf oder andere Begabungen, die Sie lange Zeit vernachlässigen mussten, nachgehen zu können. Sie haben bemerkt, dass sich trotz mehr oder weniger großen Erfolgen in Ihrem Sport, Ihnen trotzdem etwas in Ihrem Leben abgeht, dass Sie gerne ergründen würden. Sie haben das Gefühl, dass die Zeit für die exzessive Ausübung ihres Sports zunehmend vorbei ist, entweder weil Sie in ein Alter gekommen sind, dass eine derart disziplinierte Ausübung ihres Sports immer weniger möglich macht oder weil Sie sich zunehmend verletzen oder an anderen Krankheiten leiden. Sie haben den Eindruck in einer zunehmenden Sinnkrise zu stecken.

Trauer und Verlust

Sie haben einen nahestehenden Familienangehörigen, einen guten Freund oder eine Freundin durch Tod oder andere Gründe (Umzug, Streit, etc.) verloren und leiden sehr unter diesem Verlust. Da Sie merken, dass Sie nicht mehr allein damit umgehen können bzw. die Zeit der Trauer schon sehr lange anhält, haben Sie sich entschlossen sich diesem Thema mit professioneller Unterstützung zu nähern.

Lebenskrisen

Sie sind mit Ihrem Leben in die Krise gekommen und wissen nicht mehr, wie es es weitergehen soll. Das kann sein, weil Sie das Leben als sinnlos empfinden oder weil Sie merken, dass eine Veränderung ansteht. Diese Situation kann, muss aber nicht von Ihnen ausgelöst worden sein. Sie sind auf der Suche nach Orientierung und Sinn um ein befriedigenderes, lustvolleres und sinnvolleres Leben führen zu können. Sie haben vielleicht schon diverse Lebensratgeber gelesen, haben sich mit spirituellen Themen beschäftigt, sind dabei aber nicht auf einen grünen Zweig gekommen. Sie wollen sich einem professionellen Umgang mit dieser Thematik öffnen und sind neugierig, wie eine Psychotherapie dabei helfen kann.

Burnout

Sie haben jahrelang in Ihrer Arbeit, der Familie und/oder Partnerschaft perfekt funktioniert und bemerken eine zunehmende körperliche und emotionale Erschöpfung, die es Ihnen immer schwerer macht, den Alltag zu bewältigen. Ihre emotionale Erschöpfung ist gepaart mit Kraftlosigkeit, Ohnmacht und der Unfähigkeit mitfühlend zu sein. Sie haben vielleicht auch keine Lust mehr sich mit anderen Menschen zu treffen und ziehen sich immer mehr zurück. Vielleicht sind Sie zunehmend distanziert und gleichgültig. Auch hegen Sie negative Gefühle gegenüber ihrer Arbeit und den Menschen, denen Sie dort begegnen. Sie sind mittlerweile antriebslos, haben das Gefühl persönlich nichts mehr erreichen zu können. Alles in allem sind Sie weniger leistungsfähig. Sie sind vielleicht schon von Angehörigen oder Freunden darauf aufmerksam gemacht worden, dass es Ihnen gut tun könnte eine Psychotherapie zu machen.

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